Die Ehefrau samt Familie wünscht Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest ganz nach Eurem Geschmack, mit vielen Wünschen, die in Erfüllung gehen, gutem Essen, Glückseligkeit und was sonst noch alles dazu gehört!
Dazu präsentieren wir euch ein besonderes Highlight unter den Weihnachtsliedern, virtuos präsentiert von David und künstlerisch auf Zelluloid, äh, oder so ähnlich, gebannt von Hape42:
Wisu spinnt nur mein iTunes? Wisu denn blus? Wisu tut es das? Pfui Pfui!*
Folgendes ist nämlich: plötzlich findet es die einzelnen Dateien nicht mehr. Also zumindest manche. Dann kommt die Fehlermeldung: “Titel ützlgrützl konnte nicht verwendet, weil das Original nicht gefunden wurde” und dann “Suchen” und “Abbrechen”.
Wenn ich jetzt also auch “Suchen” klicke und die Dateien der Mediathek durchblättere, finde ich jeden Titel, kann ihn durch doppelt anklicken wieder neu verknüpfen. Und von da an findet iTunes diesen Titel wieder.
Wieso machts das bloss?! Ich habe nichts getan! (Jaja, ich weiß, das sagen sie immer) Aber die Mediathek befindet sich seit Toshi auf der externen Festplatte. Und die Dateien sind ja alle da. Es scheint nur, als habe iTunes die Pfade vergessen! In der Mediathek auf der Festplatte hab ich gar nichts verändert. Die Externe ist extra nur dafür da. Ich verstehe es einfach nicht.
Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist, daß die externe Festplatte auf einmal G: heißt, und ich könnte schwören, daß sie früher D: hieß. Wieso hat sie den Namen geändert?! Heirat?! Mädchenname?! Wo finde ich denn die Pfadangabe in iTunes, die mir sacht, wo die jeweilige Datei eigentlich vermutet wird? Hat einer ‘ne Idee?!
Morgen gibt unser Kind sein erstes Klavierkonzert.
Er darf in der Schule bei der Weihnachtsfeier “Schneeflöckchen Weißröckchen” vorspielen. Ich bin schon ganz aufgeregnet.
Ich hoffe:
- er kricht keinen Tobsuchtsanfall, wenn er sich verspielt
- er macht keine Mega-Show mit Verbeugen und Kusshände ins Publikum werfen, wenn er fertig ist
- er will dann, wo die Gelegenheit mit großem Publikum grad so günstig ist, nicht noch alle anderen Stücke, die er noch “kann”, mit vorspielen.
Aber andererseits kann es mir wurscht sein. Ich bin nämlich nicht dabei. Der Papi wird mitgehen und es auf Video aufnehmen. Es fällt also alles auf den Papi zurück, nicht auf mich. Von dem hat das Kind den ganzen Mist ja sowieso geerbt. Kann der grad gucken, wie er damit fertig wird.
David und ich haben am Freitag ein Paket für meine Schwiemu gepackt. Bei ihr ist die Rente arg knapp, aber sie beschwert sie nie. Sie würde sich nur einfach niemals etwas “luxuriöseres” gönnen, es ist eben so wie es ist, sagt sie immer.
Dabei ist sie eine ausgesprochene Schleck-Tante… Sie erzählt immer, wenn sie etwas Leckeres da hat, dann kommt es in einen bestimmten Schrank. Und abends von der Couch aus läuft sie immer zu dem Schrank, nimmt sich ein Stück und setzt sich wieder. Dann steht sie wieder auf, holt sich wieder ein Stückchen und so weiter…
Da wir meine Schwiemu dieses Weihnachten auch nicht sehen, haben David und ich ihr ein Päckchen gepackt. Drin waren ein paar Leckereien, ein Kochbuch und ein Buch “Biss zum Morgengrauen”. Sie muss ja wissen, was zur Zeit grad “hipp” ist und der Mainstream so liest, damit sie mitreden kann! Dazu noch eine Karte, an der David mitgeschrieben hat und fertig war das Weihnachtspaket.
Gleich Freitag habe ich das Paket noch zur Post gebracht und ihr nichts davon verraten. Normalerweise schimpft sie nämlich immer, wenn man ihr was schenkt. “Hach nee, des solle ner doch net mache!” ist dann ihr Standard Spruch.
Und gestern Nachmittag klingelte dann schon das Telefon. Danke, liebe Post, das ging ja echt fix! Was hat sie sich gefreut. Sie sagte, sie wäre sich vorgekommen wie ein Kind unterm Tannenbaum. Na, dann haben wir doch ins Schwarze getroffen! Kein Schimpfschimpf, nur helle Freude. Das wiederum freut mich jetzt. Das Gefühl nehme ich jetzt mit über Weihnachten. Auch wenn wir uns nicht sehen in diesem Jahr.
Noch so ein Ding, dass ich so gar nicht verstehe, geschweige denn nachvollziehen kann:
Sternzeichen-Horoskop-Charakter-Gedöns.
Ein Teil meiner Arbeitskolleginnen schwört auf sowas. Da werden Thesen verfochten von wegen je nach Sternzeichen verfügt man ausschließlich über bestimmte Charaktereigenschaften. Unabhängig von persönlichem Hintergrund, natürlich. Also schwimmen zum Beispiel ALLE (!) Fische mal links und mal rechts, was ungefähr gleichbedeutend ist wie “Mäntelchen in den Wind hängen”. Oder nur bestimmte Sternzeichen passen menschlich zusammen. Unabhängig ob das Gegenteil gerade bewiesen wird oder nicht.
Meine direkte Kollegin kann zum Beispiel nicht mit Zwillingen. Die haben nämlich alle das zweite Gesicht. Ah ja. Nun ja, ich bin Zwilling, das wars ja dann wohl mit guter Zusammenarbeit. Überhaupt fällt ihr zu jedem Sternzeichen nur Negatives ein, was auch fleißig zitiert wird.
Allerdings konnte ich bisher noch keine deutliche Verschlechterung feststellen, vielleicht hält sie sich ja doch nicht so sklavisch an ihre eigenen Vorgaben?
Meine Chefin ist da jetzt ein anderes Kaliber. Sie studiert Astrologie quasi nebenbei und fertigt schon seit Jahren Horoskope für Menschen in ihrer Umwelt an. Alles ganz geheimnisvoll. Da wird dann schon mal angedeutet, daß sie für jemand in “die Sterne geschaut” hat und dass sie weiß, was denjenigen erwarten wird. Ja, is klar.
Also, ganz ehrlich. So ein Schwachsinn.
Mich prägen einzig und allein mein Charakter, meine Familie, meine Erlebnisse und meine Erinnerungen, meine Erziehung, die Werte und Moralvorstellungen der Gesellschaft, in der ich lebe und die Interaktion mit meinen Mitmenschen. Da spielt es in meinen Augen sowas von überhaupt keine Rolle ob ich im Juni oder im Oktober geboren bin.
Heuer soll es ja das umsatzstärkste WE des Jahres sein. Nun, ich muß zugeben, wir haben kräftig mitgeholfen, daß sich die Prognose erfüllt.
Wir waren heute im Auftrag des Herrn unterwegs, genau genommen des Herrn Weihnachtsmann. Und erfolgreich…
Wir wollten einen Handyvertrag kündigen im Vodafoneladen. Mein Mann meinte, das geht. Nun, es ging nicht, daher waren wir schnell fertig.
Wir wollten nach einem günstigen Prepaidhandy schauen. Wir haben geschaut.
Wir wollten Fäustlinge für einen ausgewachsenen Mann finden. Wir fanden keine.
Wir wollten keine Stiefel für mich kaufen, geschweige denn Schuhe. Nun, Stiefel habe ich auch immer noch nicht, wer braucht schon Stiefel. Ich werde jetzt einen Trend setzen und als einzige Frau in diesem Jahr OHNE Stiefel rumlaufen. Ich schätze, spätestens im Frühjahr werden es mir alle anderen weiblichen Westeuropäerinnen gleichtun. Aber ich habe Schuhe:
Es war wie immer Liebe auf den ersten Reinschlupfer, meine Füße meldeten sofort: Die sind es! Und sie wurden es dann auch. Die Verkäuferin war sehr erzürnt, daß es die Angebotssocken von Hilfiger nicht mehr in schwarz gab, graue wollte ich doch partout nicht kaufen. Ich Böse, ich.
Ach ja, was wir auf jeden Fall wollten, war für den Weihnachtsmann einen Kamerarucksack für mich aussuchen. Und ich hab doch gewußt, daß ich schon schicke gesehen habe! Leistenschneider in den Schadowarkaden, kann ich jedem nur empfehlen! Und diesen habe ich dem Weihnachtsmann jetzt zurücklegen lassen:
Der ist sowas von genial! Todschick wie ich finde und irre viel Platz für alles mögliche, u.a. auch die Kamera…
Mächtig groß, passt sogar ein kleineres Laptop rein, wenn man das braucht, also hat frau immer alles am Mann oder so ähnlich. Da hoffe ich ja, daß der Weihnachtsmann dieses Paket auch unter den Baum legt…
Ach ja, und dann hab ich dem Weihnachtsmann noch einen klitzekleinen Polfilter von B+M zurücklegen lassen. Jetzt hoffe ich wirklich nur noch, daß der Weihnachtsmann den Weg in unsere Stube auch findet….
Jetzt hab ich also ein wenig Weihnachtsmarkt gehabt, einen Trupp von österreichischen Monstern haben wir auch getroffen, die bewaffnet mit Pelzen, Hörnern und Glocken die Passanten erschreckt haben. Das war sehr lustig, leider fällt mir deren Name nicht mehr ein.
Zum Abendessen gabs noch eine Riesen Portion Sushi, das haben wir uns hier mitgenommen. Und ein kleiner Nachtisch wartet auch noch auf uns…
Wir überlegen, unser Kind mit einem Handy auszustatten. Schule und diverse Freizeitaktivitäten machen eines – sagen wir mal nützlich, wenn auch nicht zwingend notwendig.
Haben Eure Kinder Handys?
Prepaid? Vertrag? Was ist günstig?
Welches Modell? Welcher Markennamen ist “hipp” und welcher völlig uncool?
Wohin packen eure Kinder dat Dingen? Kette? Karabinerhaken? Hosentasche? Tornister?
Wie oft wurde schon eins verloren oder vergessen?
Ortung des Kindes durch Handy?
Gerne nehme ich auch Argumente, die gegen ein Handy, speziell oder grundsätzlich, sprechen!
Dienstag ist ein Arschloch, Gott sei Dank isses vorbei!
Fotografie-Theorie ist laaaaangweiiiiiliiiiiig.
Ich hab sauviel gelernt.
Auf einmal klären sich viele Zusammenhänge.
Tatsächlich muß man irgendwann gar nicht mehr groß nachdenken, sondern einfach tun.
Die Einstellungen meiner Kamera sind KEIN Buch mit sieben Siegeln.
Beim künstlerischen Blick haperts noch.
Ich will mehr!
ERGO:
Bin eingeschrieben für den Fortgeschrittenen-Kurs im Februar! Weniger Theorie, mehr Praxis. Sowie Wettbewerb. Thema: Moderne Architektur.
Findet donnerstags statt, alles also viel entspannter!
Ich freu mich schon!
Ach ja, jetzt hab ich auch einen Einkaufszettel:
g’scheites Normal- bis WW-Objektiv. Wahl noch lange nicht getroffen. Von der Dozentin ein Tamron 17-50 mit f 2,8 ausprobiert, heidewitzka, das ist ja mal ein Bokeh.
g’scheites Teleobjektiv. Kein Schimmer welches.
Polfilter zirkularisiert
UV-Filter (will auch mal RICHTIG blauen Himmel fotografieren!)
Stativ
Eine schicke, coole Rucksackfototasche, am liebsten khaki mit eingestickten rosa Blümchen oder sowas. Mit Platz für die drölfzig Zubehörereien und federleicht.
Externes Blitzgerät
Fernauslöser
Handbelichtungsmesser (sobald der Goldesel im Garten steht)
Reserveakku
Photoshop. Gimp ist so schrecklich unkomfortabel. Und die Nikon Software für die RAW-Verarbeitung müßte ich auch kaufen. Dann doch lieber gleich richtig, nischwoah.
Heute gabs die Vorbereitungen für Erwachsenenplätzchen:
Pfeffernüsse
Neeeeee, nicht diese ekeligen Lebkuchendinger mit weißem Zuckerguss, nein, richtig kleine, knackige, scharfe Dingelchen. Ich kenne sie aus meiner saarländischen Heimat, aber meine Schweigermutter aus dem Badischen kennt solche Plätzchen auch.
Heute habe ich den Teig gemacht:
Zutaten:
250 g Zucker
2 Eier
2 TL Zimt
1/2 TL Nelken, gemahlen
1/2 TL weißer Pfeffer, gemahlen
1 MSP Hirschhornsalz
250 g Mehl
Den Zucker mit den Eiern und den Gewürzen ca. 10 Minuten schaumig rühren, dann das Mehl mit dem Hirschhornsalz unterkneten und den Teig für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Jetzt kommt das schwierige, die Plätzchen haben nämlich einen Durchmesser von ca. einem 5 Cent Stück, und so eine Ausstechform bekommt man selten! Ich habe mal eine Zigarren-Metall-Tube genommen und davon ein Stück abgesägt, das ging ganz gut, aber dann habe ich von einem ehemaligen Bäcker ein selbstgemachtes Metallförmchen bekommen, mit dem man gleichzeitig 4 Plätzchen aussticht, das ist klasse.
Jedenfalls muß man den Teig nach der Ruhezeit ca. 1 cm dick ausrollen und solch kleine runde Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen muß man auf einem Marmorbrett über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag dreht man sie um und legt die auf ein Backblech. Der Sinn ist folgender: an den getrockneten Seiten verändert sich das Plätzchen beim Backen nicht, aber an der feuchten Seite geht es auf. Es bildet sich also ein dicker Fuß mit einem runden Knubbel obendrauf. Im Optimalfall… Gebacken werden sie übrigens bei 150 °C ca. 20 – 25 min.
Viel Erfolg!
(Wenn ich sie fertig habe, gibts bestimmt Bilder!)
Alle meine Veröffentlichungen (sowohl in Text- als auch in Bildform!) unterliegen dem Urheberrecht, ich bitte, dies zu beachten!
Wer einen Text kopieren möchte, darf gerne VORHER um Erlaubnis fragen!
Trolle unerwünscht!
Guter Rat ist nicht teuer:
Tut Euch was Gutes und verzichtet bei diesem Wetter auf allzu warme Kleidung draußen, geschwitzt erkältet man sich nämlich schneller! Zuhause darfs aber ruhig schon mal ein selbstgekochter Kakao mit einer Prise Muskat, Zimt oder Kardamom sein!