Archive for the 'Gesundheit' Category

Erinnerung

Liebe Leser,

endlich hat der Sommer in unseren Gefilden Einzug gehalten. Es ist heiß und wir schwitzen, was das Zeugs hält. Um gesund zu bleiben, tut Euch den Gefallen, und trinkt genug!!! Das ist bei diesen Temperaturen das A und das O!

Also, schnapp Euch alles ein Glas erfrischende Flüssigkeit und lasst uns anstoßen: AUF DEN SOMMER!

PROSCHT!

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Daumen drücken!

Grade wird Hapes Pfötchen aufgeschlitzt, bitte Daumen drücken daß es nicht so schlimm für ihn wird!!!

Good news

… chariot’s coming, good news, chariot’s coming ….. *sing*

Hier kommt zwar kein Streitwagen, aber gute Nachrichten allemal! Ich war heute bei einer sehr netten und kompetenten Orthopädin, die ich wegen meiner Rücken-Nacken-Probleme  aufgesucht habe. Seit ich mit dem Golf begonnen habe, sind meine Schultern und der Nacken ja nicht mehr das, was sie mal waren. Da gabs dann brettharte Schultern, schmerzender Nacken und Kopfschmerz mit Schwindel. Ich habe schon einen Gehirntumor befürchtet… ;)

Nee, sagt sie, ist ein ganz typisches Problem, das viele Golfspieler anfangs haben. Ich steh “nur” falsch. Muß aufrechter spielen. Darf den Kopf mehr drehen, als es die Lehrer anfangs beibringen. Ich darf also weiterspielen, keine Spur von “Oh, liebe Ehefrau, bei ihrem Genick kann ich von Golf nur abraten!” Jippieeeeeeeeeh!!! Jetzt hab ich 6 mal KG nur für den Nackenwirbelbereich. Tschagga. Also nicht wegen der KG, KG find ich generell doof, aber wenns mir hilft dann mach ichs gerne. Außerdem soll ich fein weitermachen mit Schwimmen, und da ich “anständig” schwimme mit Kopf unter Wasser, darf ich auch alle Schwimmstile schwimmen, nicht nur Rücken. :D

Auch David hab ich ihr vorgestellt. Er läuft mit dem linken Fuß nach innen. Ich hatte die Befürchtung, daß er vielleicht Einlagen braucht oder sowas. Es kommt aber wohl von der Hüfte. Die Hüfte ist zwar gesund und unauffällig beweglich, aber er sitzt beim Legobauen immer auf dem linken Bein, das rechte hat er angewinkelt hochgestellt. Das sollen wir ändern, er soll künftig im Schneidersitz bauen. Außerdem hat er links der Wirbelsäule einen vergrößerten Muskel. Dafür hat sie ihn eingerenkt! Stellt euch vor, schon mit 7 Jahren können da die Wirbel verschoben sein und sie “knacken” wieder an die richtige Stelle! Unfassbar. Ob ich ihm das vererbt habe?

Jedenfalls kann der größere Muskel davon kommen, aber eben auch von der einseitigen Belastung beim auf dem Boden sitzen. Den müssen wir im Auge behalten. Die Wirbelsäule ist noch gerade, aber jetzt ist die Gefahr da, dass sie sich verbiegt, daher sollen wir weiter schwimmen und vielleicht auch eine Wirbelsäulengymnastik für ihn suchen. Das fände sie für mich übrigens auch gut! (ach… ;) naja, wer gesund und schmerzfrei Sport treiben will, muß dafür wohl einiges “Leiden” in Kauf nehmen… )

Ich bat sie auch um ein Statement zum Thema Trolley oder Toni (Schulranzen) auf dem Rücken. Schwerer Ranzen auf dem Rücken ist natürlich Gift. Trolley ist von daher schon besser, man soll nur darauf achten, daß die Kinder die Zieh-Arme abwechseln! Das ist ganz wichtig, da ansonsten eine einseitige Belastung erfolgt, die dann auch wieder schadet. Nun denn. Darauf verlass ich mich jetzt. Lieber Trolley, wenn die Arme abgewechselt werden. Gebongt.

Schön, das freut mich sehr. Solche Nachrichten hab ich gerne. Weiter so! :D

Und noch ein Wort zur Praxis: groß, neu, schick, extrem gut organisiert, wir mußten nur 45 Minuten warten, 15 davon schon im Behandlungszimmer. Das ist für eine orthopädische Praxis extrem wenig!!! Die Ärztin war kompetent, unheimlich freundlich und gab fachkundigen Rat. Außerdem hat sie sich sehr viel Zeit genommen. Respekt! Kein Wunder dauerte es ewig, bis ich da einen Termin bekommen habe! Die wissen sicherlich noch mehr zu schätzen! Schön, dort bleiben wir! :D

Die Sache mit der Vernunft

Wißt ihr, was ganz toll an einem mittlerweile 7jährigen Kind ist?

Die Vernunft setzt stellenweise ein!

Ja, natürlich nicht immer, es kommt natürlich oft genug noch grober Unfug ans Tageslicht.

Aber. Wenn Menschen ihm auf Vernunftebene etwas erklären, mit richtigen logischen Argumenten ankommen, dann ist die Chance durchaus groß, daß das Kind reagiert und die gewünschte Verhaltensweise an den Tag legt.

Beweise habe ich jetzt sogar einige:

1. Gemüse essen.

Unsere Argumente, und auch die des Zahnarztes und des Kinderarztes waren simpel: er hat jetzt ein Alter erreicht, in dem er Verantwortung für seinen Körper übernehmen muss. Sein Körper braucht für seine Gesundheit Vitamine und dergl., das ist eben im Gemüse enthalten. Der Zahnarzt kam zusätzlich noch mit der Argumentation, daß Zähne auch harte Sachen zerbeißen müssen, um gesund zu bleiben. Wie z.B. bei rohem Obst und Gemüse.

Das Resultat: David isst seit dem Tag seines 7. Geburtstages bei jeder warmen Mahlzeit wie abgesprochen einen Teelöffel voll von der Gemüsebeilage. Er hat jetzt schon Zucchini, Tomatenstücke, Erbsen und Möhren gegessen. Ich bin platt. Mittlerweile verputzt er abends sogar auch noch einen halben Apfel. Ich bin stolz auf ihn, das macht er klasse.

2. Rechtzeitig pieseln.

Nachdem er dauernd “angehalten” hat weil pieseln ja echt nervt und stört und überhaupt, konnten jetzt (hoffentlich) wir und der Kinderarzt überzeugen, daß das nicht gesund ist und der nächtlichen Trockenheit nicht gerade entgegenwirkt. Jetzt trinkt er schön brav am Morgen in der Schule seine komplette Wasserflasche leer, und über den Tag verteilt soviel, daß wir ungefähr auf den erforderlichen l Flüssigkeit kommen und er kann daher so trefflich pieseln wie noch nie… :D

3. Rand vom Brot essen.

Da haben besonders die Argumente der Arzthelferin beim letzten Zahnputztraining geholfen. Seitdem isst er diskussionslos den Rand mit, als hätte er nie etwas anderes gemacht!

Alles in allem ist das total klasse, denn im Moment ist er noch völlig hormonfrei und durchaus bereit, Argumente von Erwachsenen anzuhören und vor allem auch anzunehmen. Das macht vieles irgendwie einfacher. Und es ist wirklich sehr niedlich, wie er ernsthaft das verachtete Gemüse in sich hineinschaufelt, immer mit dem Hintergedanken, daß er seinem Körper damit einen großen Gefallen tut. Und der Widerwillen wird immer kleiner… :D Heute Mittag hat er behauptet, er würde das Gemüse in der Suppe kaum mehr schmecken, wenn er auch noch Reis mit auf den Löffel schaufelt. Und niemand war überraschter ob dieser Erkenntnis als er… ;)

Unspezifisches Virusexanthem

Wow, das ist mal ein Wort, das mir gefällt. “Unspezifisches Virusexanthem”. Schick.

Jedenfalls ist es das, was uns die Ärztin in der Kinderklinik sagte, als wir David wegen dieses hübschen, roten Ausschlages vorstellten. Sagt übrigens nichts anderes, als daß das Kind (wie unschwer zu erkennen) einen Hautausschlag (Exanthem) hat, der durch ein Virus hervorgerufen wurde, der nicht näher bestimmbar (unspezifisch) ist.

Also wirklich, son schicker Ausdruck für ein gepflegtes “keine Ahnung!”, das macht schon was daher.

Schade, irgendwie, daß mein Westentaschenmedizinertum nicht verifiziert werden konnte, das gibt mir schon einen kleinen Stich, muss ich ehrlich zugeben. Ich habe nämlich auf Ringelröteln getippt, weil wir die gerade im Kindergarten umgehen hatten. Ich dachte, er hätte sich dort angesteckt, als er neulich mit zu Besuch war. Sein Ausschlag sieht nämlich “ringelig” aus, fing allerdings nicht auf den Wangen an. Nun ja, es ist beides ungefähr gleich harmlos, also was solls. ;)

Irgendwie ausgegrenzt kommt man sich allerdings vor, wenn an der Aufnahmetür der Kinderklinik ein großes, rotes Stoppschild hängt, auf den (sowohl in deutsch als auch türkisch!) steht, daß Kinder mit “Flecken” die Aufnahme und den Wartebereich nicht betreten dürfen und draußen warten müssen. ;) Wenn ichs nicht so gut nachvollziehen könnte, würde ich glatt auf Diskriminierung plädieren. Froh war ich aber trotzdem, daß die Sonne warm schien und direkt neben dem Eingang ein Spielplatz war. Jetzt haben wir zum Ausschlag übrigens ein blaues Ohr mehr. Auch das kleidet.

Bemerkenswert war übrigens die Eile, mit der die Kinderärztin von Behandlungsraum zu Behandlungsraum gehechtet ist, während sie trotzdem bemüht war, fachkundige und vor allem freundliche Patientenbehandlung zu gewährleisten. Die Ärztin tat mir sehr leid. Das muss grauslig schrecklich sein, in einer solchen Notfalleinrichtung zu arbeiten, wo die Bezahlung so mies und die Arbeitsbedingungen so schlecht sind. Hat man als Kinderarzt nicht automatisch den Wunsch nach einer eigenen Praxis? Oder fehlt da schlicht das Startkapital? Oder gibts davon zuviele? (Das kann hier im Raum Neuss nicht zutreffen, hier gibts zwar einige, aber leider hauptsächlich schlechte!)

Nun ja, da wir nicht verreisen und David soweit auch recht fit ist, machen wir uns nichts draus, daß wir ein “krankes” Ostern feiern werden. David ist soooo süß schmusig und liebesbedürftig, das genieße ich auch mal weidlich! Und er leidet nicht sehr, wie gesagt, außer, er muß Nurofen nehmen. :D

Also, ich wünsche Euch schöne Feiertage!

Mastbetriebe

Seit einigen Jahren hat sich bei Restaurantbetrieben eine “neue Masche” entwickelt. Frei nach dem amrikanischen Motto “bigger is better!” werden die Portionen vergrößert. Was sag ich vergrößert, potenziert trifft es wohl eher. Mann geht also in diese Restaurants um ein Platzset-großes Schnitzel, ein Kuhfladen-großes Steak, eine pythonähnliche Bratwurst oder einen Fladenbrotburger zu verspeisen. Garniert wird alles lecker mit Pommes und dickflüssigen Pampen, die wohl Cocktail oder Pilzrahmsoßen darstellen sollen.

Man frisst und frisst und frisst und versucht, möglichst viel der großen Portionen in den Magen hineinzustopfen, ungeachtet der Signale, die der eigene Körper mit Übelkeit oder Sättigungsgefühl aussendet. Damit das Essen besser rutscht, wird fleißig literweise kalorienfrei-freie Limonade nachgeschüttet. Oder Bier. Viel Bier. Und damit das mit der Verdauung besser klappt, noch ein Schnäpsken.

Und jede Menge Fernsehdokus darüber auf unseren über alles geliebten Privatsendern, die sich durch ihre fortwährend intelligenten Fernsehsendungen auszeichnen, suggerierem dem Zuschauer (die gleiche Zielgruppe ist auch Gast in solchen Restaurants), daß es sowohl schick als auch cool und trendy und hip und überhaupt ein absolutes MUSS ist, einen solchen “Gourmand-Tempel” aufzusuchen.

Gesundheit egal. Preis und Qualität der Zutaten ebenso. Ob den Gästen der Irrwitz solcher Fressorgien bewußt würde, wenn man sämtliche Komponenten der Mahlzeit mal aufgesplittet serviert? Also eine Flasche Öl, ein halbes Paket Semmelbrösel, den Riesenlappen Fleisch, den Zucker etc.? Sicher nicht, ich bin sicher, sie fänden selbst das noch spaßig und cool. Das Unmengen von nicht-geschafften Portionen im Müll landen genauso schnuppe.

Dieses unselige Gefresse ist für mich der Inbegriff des bildzeitungslesenden Deutschen. Jammern und wettern wie schlecht es allen geht und samstags den Fressschuppen aufsuchen. Es ekelt mich allein bei dem Gedanken daran. Ich muss mich immer an die Fressorgie von Monthy Python erinnern. “Bring mir einen Eimer, ich muß kotzen!” Dekadent und maßlos, sowohl in Punkto Genuss als auch in Punkto Dummheit. Und macht sicherlich Schule. Mich packt das blanke Entsetzen.

Zwischenbericht

Wir leben noch. 4/5 der Gäste sind am Freitag wieder abgereist, mehr oder weniger gesundet. 1/5 des Besuchs sitzt neben/hinter mir auf der Couch und schaut mit den restlichen 2/3 meiner Familie Loriot. Essenstechnisch ist wieder Normalität eingekehrt, sämtliche Speisen werden von unseren Mägen ohne Murren aufgenommen und bei uns behalten. Heute ging sogar wieder Pizza. Kaffee geht auch wieder, ebenso Schokolade, Marzipan und Dominosteine. Die Welt ist also wieder in Ordnung.

Einziger Negativpunkt: Da wir Überträger dieses fiesen kleinen Dreckstücksviruses sind, hat sich unser Silvesterbesuch notgedrungen dazu entschieden, ihren Besuch auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, solange bis wir sicher sind, daß kein Mensch nach Kontakt mit uns anfängt zu kotzen. Das ist sehr sehr schade und stinkt uns gewaltig. Aber wer gerade erst von einer schwierigen Krankheit genesen ist, muß nicht sofort wieder mit fiesen kleinen Dreckstückviren beballert werden, sie hat also unser vollstes Verständnis. Aber schad isses trotzdem. *seufz*

Das medizinische Wunder

Nachdem meine Mama gestern eine mehrstündige OP am offenen Hirn hinter sich gebracht hat, kann ich heute folgende frohe Kunde verbreiten:

Nix mehr Intensivstation, nööööö, wieder normale Station!!!!

Heute morgen kam auf die Intensiv ein Notfall, und da sie weder kotzt noch sonst irgendwie eingeschränkt ist, war sie die Patientin, die auf der Intensiv am wenigstens richtig war. So durfte sie zurück in ihr normales Zimmer auf der HNO Station. Da war auch noch ihre nette Zimmernachbarin, die sie schon freudestrahlend erwartet hat.

Ich habe eben mit dem leibhaftigen medizinischen Genesungswunder gesprochen, und sie klingt wie das blühende Leben höchstpersönlich. Sie bittet mich, allen, die an sie gedacht und ihr die Daumen gedrückt, ihr positive Energie geschickt oder die sie in ihre Gebete aufgenommen haben, auf diesem Weg ein ganz herzliches Danke zu sagen. Sie ist völlig von den Socken, wieviel Menschlichkeit via Internet weitergegeben wird. Auch für die Genesungswünsche dankt sie Euch recht herzlich.

Aber ich bin sicher, sie wird sich selbst zu Wort melden, wenn sie wieder daheim ist.

Ich schicke auch nochmal ein dickes fettes Dankeschön an das toughe Ärzteteam, das meine Mama so toll behandelt hat. Und die Assistenzärztin lernts bestimmt auch noch. Meine Herren, bin ich froh.

ES GEHT IHR GUT!!!

ES GEHT IHR GUT!!!!!!!!!!

Sie hat die OP gut überstanden, meine Schwester konnte schon ein wenig mit ihr telefonieren. OP sei gut verlaufen, sie hat jetzt natürlich Schmerzen, aber, SCHEISS DRAUF, ab jetzt wird es jeden Tag besser.

DEM HIMMEL SEI DANK!!!!

Danke an alle, die so lieb an sie gedacht und ihr die Daumen gedrückt haben!!!!

Ich geh jetzt erst mal heulen.

Numero uno

Ein halbes Aufatmen ist angesagt. OP Numero uno erledigt. Mama gehts gut. Die Adern wurden jetzt doch nicht mit Vollnarkose verödet, aber es war wohl auszuhalten. Ein halbes Tschagga. Morgen der Rest. Ich wär froh, es wär schon vorbei. Warten ist ein Arschloch.